
Keine Förderung von Firmen, die Hybridsaatgut anbieten
Der Staat darf keine Unternehmen unterstützen oder fördern, die Saatgut, dessen Aussaat nicht vermehrungsfähig ist (“Hybridsaatgut”), herstellen oder anbieten.
Erläuterung
Hybridsaatgut, im Verbund mit dem Verbot vermehrungsfähigen Saatguts, ist eine Methode des neoliberalen Kapitalismus’, um die Landwirtschaft dauerhaft von agrarindustriellen Produkten abhängig zu machen.
Dies schädigt insbesondere kleinere regionale und lokale Agrarbetriebe und führt zu einer starken Abhängigkeit von den Saatgutanbietern.
Diesem Geschäftsmodell, das letztlich regionale ökologische und ökonimische Vielfalt zuerstört, jegliche Förderung oder anderweitige Unterstützung für Firmen zu untersagen, scheint mir zunächst geeignet und verhältnismäßig zu sein:
Ohnehin sehe ich überregionale Wirtschafts- und Agrarföderung äußerst kritisch (Klischeebeispiel: deutsches Milchpulver mit EU-Förderung, das die Milchbauern in afrikanischen Staaten benachteiligt, siehe dazu die ZDF-Dokumentation “Der Irrsinn mit der Milch” [Video dort nicht mehr verfügbar, bitte selbst suchen]), im Gegensatz zu einem Verbot der Firmen oder einem - durchaus diskutierenswertem - Vertriebsverbot scheint mir ein reines Förderungsverbot ein mildes Mittel.
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